Unsere Kirchengemeinde ist am Sonntag, 03.06.2018 als 101. „Faire Gemeinde“ im Bistum Osnabrück ausgezeichnet worden. Ein großer Dank an den Ausschuss „Solidarisch handeln“ des Pfarrgemeinderates für das Begleiten dieses Projektes. Es bleibt weiterhin Aufgabe für die ganze Gemeinde!
Hier ein schöner Bericht von Johannes Franke aus der Lingener Tagespost:
Mit einem klaren Votum hat sich die Kirchengemeinde verpflichtet, in ihrem Gemeindeleben faire und ökologische Kriterien verbindlich zu berücksichtigen. Damit handelt sie beispielhaft bei dem Bemühen, im täglichen Leben für weltweite Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung glaubwürdig einzutreten“, sagte Pfarrer Hartmut Sinnigen. Nach einem ausführlichen Austausch und der Rücksprache mit allen Vereinen und Gruppen der Kirchengemeinde sowie der Beantwortung aller offenen Fragen durch die Süd-Nord-Beratung Osnabrück, hatte der Pfarrgemeinderat beschlossen, dass die Gemeinde Sankt Josef „Faire Gemeinde“ wird. Die Kirchengemeinde hat aus den fairen und ökologischen Kriterien fünf ausgewählt, die ab sofort umgesetzt werden: Faire Verköstigung bei Veranstaltungen, Vermeidung von Einweggeschirr und Einwegflaschen, Geschenke oder Präsentkörbe werden mit fair gehandelten Produkten bestückt, Recyclingpapier verwenden, Nutzung von Ökostrom sowie die Einhaltung von Energiesparmaßnahmen. Die Kirchengemeinde habe sich auf die Situation vor Ort konzentriert und wolle das umsetzen, „was wir haben und können sowie zukünftig zusätzlich schaffen. Als gelebte praktische Solidarität wird dieser Einsatz zu einem wichtigen Moment kirchlicher Glaubwürdigkeit“, betonte Pfarrgemeinderatsmitglied Stefan Varel. Mit der unterschriebenen Selbstverpflichtung erklärt sich die Kirchengemeinde bereit, diese Kriterien freiwillig einzuhalten. „Wir wollen uns als Christen für mehr Gerechtigkeit und Solidarität mit den Armen sowie für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen“, betonte Hubert Hoffmann. Ganz im Sinne des Bischofs Franz-Josef Bode will die Kirchengemeinde St. Josef „solidarisch handeln“. Als 101. Gemeinde freuen wir uns darüber, sagte Pfarrer Hartmut Sinnigen. „Faire Gemeinde – das will gelebt werden“, und bat jeden Einzelnen um Unterstützung.